ANTONIO DE GRADA – DIE WIEDERENTDECKUNG

Antonio De Grada? Ein bis dato gänzlich unbekannter Name, sogar in Expertenkreisen. Dies mag verwundern, zumal der italienische Künstler in der deutschen Schweiz ein qualitativ und quantitativ höchst wertvolles Oeuvre hinterlassen hat. Die Präsenz von De Gradas Arbeiten in der gesamten Schweiz wurde im Rahmen der vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützten Projekt bestätigt.

Im Nachruf (NZZ vom 7.11.1938) wird De Grada ein grosser Maler genannt, „dessen Leben und Schaffen während Jahrzehnten mit Zürich und der deutschen Schweiz eng verbunden war. (…) Ein gütiger Mensch, der auch in der italienischen Kolonie Zürich hohes Ansehen genoss, ist mit ihm dahingegangen.“ Gerade kürzlich konnte die 1907 in London am Crystal Palace verliehene Goldmedaille eruiert und dokumentiert werden.

Das seit 2004 angelegte wissenschaftliche Forschungsprojekt konnte De Grada der Vergessenheit entreissen. Inzwischen wurde sein Werk, das stilistisch zwischen Historismus und Jugendstil anzusiedeln ist, durch Publikationen, Führungen, Reisen und einer Ausstellung einem interessierten Publikum präsentiert. Nach Forschungsetappen an den Universitäten Zürich, Lausanne, Mailand und Bern sowie einem Förderstipendium durch den Schweizerischen Nationalfonds, ist die Dissertationsschrift der jüngste Meilenstein.

Schlagwörter: Patrimoine; Historismus; Jugendstil; Belle Epoque; Antonio De Grada; Alfred Escher; Zürich; Mailand; Buenos Aires; Österreich; Oberitalien; Fassadenmalerei; Allegorie; Memento mori; Leben – Tod; Antike Mythologie;

FÜHRUNGEN & REFERATE

Daten für Stadtführungen, Kulturreisen und Neuerscheinungen finden Sie auf der Website www.degrada.ch und auf www.facebook.com/antoniodegrada

Wir bieten auch individuelle Führungen auf Anfrage an. Dauer, Ort und Konditionen besprechen wir gerne mit Ihnen persönlich. >…email senden

AKTUELLE PUBLIKATION

Seidel, Marc Philip: Antonio De Grada. Leben und Werk des italienischen Meisters im sozio-kulturellen und ökonomischen Kontext.
Inauguraldissertation Universität Bern, 2014, Limitierte und erweiterte Fassung 2015, Deutsche Fassung, Hardcover, 210 Seiten mit über 200 Abbildungen, 2. Auflage 2016
ISBN 978-3-03846-006-0. Erschienen im VISSIVO Verlag, www.vissivo.ch/verlag

Seidel, Marc Philip: Die Vier Tageszeiten. Die Jugendstilmalereien von Antonio De Grada am Haus Bleicherweg 45 in Zürich-Enge. 2. aktualisierte & erweiterte Ausgabe des Kunstführers von 2006 (dreamis), Hardcover mit Leseband, A5, 44 Seiten, 32 Farbfotos, ISBN 978-3-03846-009-1. Erschienen im VISSIVO Verlag. www.vissivo.ch/verlag

ANFRAGEN

… > Für Anfragen bezüglich Öffentlichkeitsarbeit zum Forschungsprojekt (Ausstellung, Publikation) stehen wir Ihnen gerne per email zur Verfügung.

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