RISS Materialien 3: Deutung & Übertragung

CHF 20.00

PRAXIS DER LACAN‘SCHEN PSYCHOANALYSE
Deutung und Übertragung
Sonderausgabe des RISS. Zeitschrift für Psychoanalyse

Herausgeber: Roni Weissberg, Peter Widmer
Redaktion: Roni Weissberg, Peter Widmer, Annemarie Hamad, Susanne Hübner

Nummer #3–MAT [2017]
Reihe ISSN 1019-1976
Druckausgabe ISBN 978-3-03846-052-7
ebook (pdf) ISBN 978-3-03846-053-4 (in Kürze erhältlich)

136 Seiten, Softcover A5
VISSIVO Verlag, Zürich 2017

Description

Dieser Materialien-Band ist das Resultat eines «Working in Progess». Enthalten sind darin die Vorträge einer Reihe von Arbeitstagungen zwischen September 2014 und Januar 2016, in der sich deutsch und französisch sprechende Analytiker mit der Praxis der Lacan’schen Psychoanalyse, und darin mit ihrem Herzstück, der Deutung und Übertragung, beschäftigten. Aus dieser Arbeit wird deutlich, dass die von Freud und Lacan ausgearbeiteten Konzepte nicht einfach aus sich heraus verständlich und auch nicht in einer fixen Technik zu fassen sind. Es ist die Herausforderung jedes Analytikers und jeder Analytikerin, seine Arbeit im Lichte dieser Konzepte erneut zu reflektieren, zu erarbeiten und zu entdecken, der Frage nach dem Sinn des eignen Tuns nachzugehen. Diese Verantwortung führt notwendigerweise zur Reflexion der Ethik und des Begehrens, die wegleitend ist für unser Tun.

Es kommt noch eine Besonderheit der Lacan’schen Psychoanalyse im deutschsprachigen Raum dazu: Freud schrieb und arbeitete in Deutsch, Lacan in Französisch. Damit eröffnet sich ein Feld von Problemen, Fragen und interessanten Zusammenhängen, die sich um Übersetzung und um Übersetzbarkeit von Begriffen drehen, was mithin auch im Zentrum dieser Arbeitstagung standen

Von all diesen Bemühungen gibt dieser Band Rechenschaft. Er zeigt, wie Analytiker arbeiten, wenn sie sich zu einem Thema treffen, sich austauschen, Kurzvorträge hören, Fragen stellen, um die stimmige Übersetzung ringen, eigene Erfahrungen einbringen. Die Lebendigkeit und Offenheit dieser Treffen etwas wiederzugeben, aber auch die Inhalte zu vermitteln, die erarbeitet wurden, darin besteht die Absicht dieses Bandes.

 

Inhalt
Geleitwort 7
Einladung zur Klinischen Tagung 9
Tamara Lewin: «Wenn ich groß bin, möchte ich Lacan verstehen» 10

I. Teil: Tagung in Zürich, 12./13. September 2014
Patrick Landman: Einführung in die Interpretation bei Lacan I 13
André Michels: Deutung und Schnitt 18
Roni Weissberg: Das Phantasma und seine Deutung 25

II. Teil: Tagung in Paris 16./17. Januar 2015
Patrick Landman: Einführung in die Interpretation bei Lacan II 33
André Michels: Reproduktion und Differenz 40
Annemarie Hamad: Überlegungen zu Deutung und Phantasma 46
Roni Weissberg: Traum und Assoziationen beim Patienten von
Ella Sharpe (Zusammenfassung) 50

III. Teil: Tagung in Zürich, 12./13. Juni 2015
Patrick Landman: Einführung in die Interpretation bei Lacan III 52
André Michels: Die Deutung und ihr Verhältnis zum Signifikanten 60
Roni Weissberg und Annemarie Hamad: Phantasma und Deutung 69
IV. Teil: Tagung in Berlin, 30./31. Oktober 2015
Patrick Landman: Die Interpretation beim späten Lacan 77
André Michels: Was heißt deuten? 84
Roni Weissberg, Annemarie Hamad: Phantasma, Übertragung
und Deutung in der Falldarstellung von Ella Sharpe 94

V. Teil: Tagung in Paris, 22./23. Januar 2016
Patrick Landman: Vom Anspruch zum Begehren 102
Sylvie Pouilloux: Der Diskurs des Herrn. Welche Aktualität hat er
noch? Welchen Platz soll man ihm in der Deutung einräumen? 111
Annemarie Hamad und Roni Weissberg: Zum Abschluss der ersten
Runde — Das Phantasma und die Deutung 123
Martin J. Pawelkiwitz: Glossar 131

Referenten 133

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